
Bernhard Stirnemann
Bernhard Stirnemann hätte 2026 seinen 90. Geburtstag feiern können. Aus diesem Anlasse erscheint im Herbst 2026 die Buch-Biografie «Bene – E fräche Siech».
Gleichzeitig startet das Bühnenprogramm «Mys Käthi schmöckt nach Schoggola» – eine Hommage an den legendären Berner Troubadour, Kleintheaterpionier, Kulturpolitiker und Lehrer.
Bühne
Bernhard Stirnemann gilt neben Mani Matter als Begründer des Berner Chansons. Die Comedienne Lisa Catena (Zytlupe Radio SRF) und der Berner Chansonnier Rolf Marti ehren Bernhard Stirnemann mit einer Mischung aus Lesung und Liedern – darunter Stücken, von denen es keine offiziellen Aufnahmen von Bernhard Stirnemann gibt.
Audios & Videos
Interview: Rolf Marti / 29.10.24
Hugo Ramseyer
Auschnitt Antenne, 14.06.72 (SRF)
Internationales Festival Kleiner Bühnen
Christian Schneeberger
Interview: Rolf Marti / 27.11.24
Bene live
Abschlussfeier WHF / 13.08.87
Leben & Wirken
Bernhard Stirnemann wurde am 12. September 1936 in Bern geboren. Nach einer abgebrochenen Schreinerlehre absolvierte er das Lehrerseminar. In den 1950er-Jahren begann er – inspiriert vom französischen Chanson – eigene Lieder in berndeutscher Sprache zu schreiben. Ab 1966 stand er während mehr als 40 Jahre mit den Berner Troubadours auf der Bühne.
Von 1961 bis 1982 leitete er das Kellertheater Die Rampe (Kramgasse 55), zwischen 1968 und 1970 zusätzlich das Theater am Käfigturm. 1992 eröffnete er das Musig-Bistrot Monbijou.
 Bernhard Stirnemann war Mitglied der SP. Er politisierte von 1972 bis 1982 im Berner Stadtrat und von 1982 bis 1998 im Grossen Rat des Kantons Bern. In beiden Räten setzte er sich insbesondere für die Kultur ein.
Bernhard Stirnemann starb am 23. März 2011 im Alter von 75 Jahren.